Vor dem E-Bike-Kauf stellt sich ähnlich wie beim Autokauf die Frage: Welches Modell darf es sein? Brauche ich einen flotten Flitzer für die City? Muss es ein Familien-Van sein? Will ich es sportlich haben, oder lieber doch praktisch oder elegant?

Auch bei E-Bikes lassen sich gewisse Vorlieben und Anforderungen über das jeweilige Modell abdecken. Das fängt bei der Entscheidung des E-Bike Typen an (Pedelec, S-Pedelec oder E-Bike) und hört mit der Entscheidung des jeweiligen Anforderungsprofils auf (Mountainbike oder Cityrad?) Nicht nur für gemütliche E-Bike Touren, auch für anstrengende Lastfahrten gibt es verschiedene Transport- und Lastenräder.

Entscheidungskriterien für den E-Bike-Kauf

Wichtige Entscheidungskriterien sind natürlich auch der Preis und Testergebnisse. Nicht jeder kann sich das 5.000 Euro E-Bike leisten – muss es aber auch gar nicht. Fast in jedem Bereich gibt es preiswerte Alternativen, die gut abschneiden. Zuletzt sind Probefahrten wichtig, um die E-Bikes ausgiebig zu testen. Passt die Antriebsart, Rahmenform und Ausstattung zu mir? Wird das Rad meinen Ansprüchen gerecht, oder habe ich vielleicht einen wichtigen Faktor übersehen? Gern kann beim Kauf vorab eine umfassende Beratung stattfinden. Damit ihr allerdings den Überblick habt, und nicht völlig planlos im Fahrradladen steht, haben wir die wichtigsten Eckpunkte in einzelnen Beiträgen zusammengefasst.

Das City-Bike eignet sich für Stadtfahrten zur Arbeit, das E-Mountainbike für abenteuerliche Abfahrten, das Touring-Rad für gemütliche weitläufige Ausflüge oder das Faltrad für die Pragmatiker. Auch für Gewerbetreibende bieten E-Bikes mit Lastkrafträdern eine umweltschonenden Alternative zu kleinen Transportern. Wer es ausgefallen möchte, findet im E-Liegerad das passende Bike.

Egal, auf welches Rad die Entscheidung fällt, eines ist sicher: Safety First! Daher raten wir zum Tragen eines Helmes, auch, wenn dies bei Pedelecs keine Pflicht ist. Durch E-Bikes können gefährliche Unfälle durch Unterschätzung der Bikes zustande kommen, die auch bei niedrigen Geschwindigkeiten lebensgefährlich werden können. Ähnlich wie beim Fahrrad besteht zudem immer die Gefahr, von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden.