Schneller besser, höher, weiter – das Credo der Extremsportler. Ein normales Bike ist für viele längst Geschichte – ein E-Mountainbike muss es sein. Unwegsames Gelände ist damit kein Problem – abseits der Standard-Radwege ergibt sich ein ganz besonderes Fahrgefühl für den Biker. Hier steht der Genuss der imposanten Landschaften und natürlich auch der Spaßfaktor an erster Stelle.

Damit daraus kein Ernst wird, sind Mountainbikes mit einer Federgabel ausgestattet. Dadurch kann sich der Fahrer individuell an die Eigenschaften des Geländes anpassen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Wer vor allem auf unwegsames Gelände abzielt, ist mit einem Full-Suspension-Bike (ugs. Fullys) gut beraten. Sie verfügen über einen gefederten Hinterbau. Kombiniert mit einem Mittelmotor ist das Mountainbike perfekt für Adrenalinjunkies.

Rasante Touren mit E-Mountainbikes

Wer sich für ein E-Mountainbike entscheidet, kann zwischen Mittelmotor und Heckmotor wählen. Allerdings tendieren die meisten Händler und E-Biker wohl dazu, einen Mittelmotor zu empfehlen, weil sich der Heckmotor nicht für steiles Gelände eignen soll. Hier sehen sie den Mittelmotor klar im Vorteil: „Der Wirkungsgrad eines Nabenmotors nimmt bei Langsamfahrt unter Volllast ab. Er produziert dann mehr Wärme als Vortrieb. Ein Nabenmotor eignet sich also eher für ebene Strecken und urbane Einsätze. Nur dort ist er dem Mittelmotor überlegen„, so Leser Marc auf Facebook (Danke für deine ausführliche Erläuterung). Welcher Motor es sein soll? Das sollte der Biker anhand seiner persönlichen Anforderungen entscheiden.

Übrigens sind hydraulische Scheibenbremsen mit mind. 180-Millimeter-Scheiben ein Muss, um die Sicherheit zu gewährleisten. Kombiniert mit der richtigen Verzögerungstechnik erlebt man maximalen Fahrspaß ohne die Bremsen zu überhitzen. „Ein Vorteil eines vollgefederten E-MTBs ist ganz klar der höhere Fahrkomfort auf unwegsamen Strecken. Auch in der Stadt, z.B. über Kopfsteinpflaster kann ein vollgefedertes Pedelec Sinn machen. Eine direkte Folge des höheren Fahrkomforts ist die sichere Bedienung. Und wer nicht ständig durchgerüttelt und geschüttelt wird, ermüdet langsamer und fährt konzentrierter„, findet Leser Marc übrigens.

Nun interessiert uns, wie ihr das seht? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? 

Pro:

  • Perfekt für unwegsames Gelände
  • Maximaler Fahrspaß bei perfektem Handling
  • Landschaften genießen und bezwingen

Contra:

  • Für Städtefahrten eher ungeeignet
  • Anfänger könnten sich schnell überschätzen
  • Hoher Wartungsaufwand an der Federung

Kleiner Tipp: Besonders Anfänger sollten sich zunächst ein paar Probefahrten auf seichtem Gelände gönnen. Doch geübten Fahrern wird geraten die Leistung der Motoren nicht unterschätzen und ein paar Testfahrten machen. Auch, wenn es keine Pflicht ist, raten wir außerdem dazu, beim Biken immer einen Helm zu tragen, um die Verletzungsgefahr bei einem unkontrollierten Sturz zu mindern.