Das Fahren mit dem Pedelec oder E-Bike macht Dank Motor eine Menge Spaß und eröffnet viele Möglichkeiten. Die Technik wird immer ausgeklügelter, die Reichweichte größer, der Fahrspaß erreicht neue Grenzen. Aber nicht nur das Bike selbst verbessert sich. Auch das Zubehör entwickelt sich stetig weiter: GPS-Tracking Systeme, Fahrradschlösser mit Bluetooth und Navigationssysteme sind nur ein paar Beispiele.

Durch das Prinzip der Kickstarter können auch Projekte gefördert werden, die zwar über notwendige Ideen, aber wenig Budget verfügen. So klappt es mit der Finanzierung dann doch. Visionen müssen nicht Wunschträume bleiben, sondern können durch viele Unterstützer umgesetzt werden. Wir haben das Netz nach coolen Gadgets durchforstet, die zum Teil auch durch Kickstarter-Projekte realisiert werden konnten und möchten sie euch nun gern vorstellen:

Diebstahl-Sicherung

Wer den Schlüssel so oft verlegt wie ich, wird sich über diese Innovation sehr freuen: Es kommen Schlösser auf den Markt, die sich ganz einfach via Knopfdruck öffnen lassen sollen. Das funktioniert sehr simpel via Bluetooth, sodass keine Schlüssel mehr benötigt werden. Das Smartphone führt ohnehin jeder immer mit sich (es sei denn, er verzichtet ganz darauf). Für mich eine willkommene Alternative, mit der Hoffnung, dass diese Schlösser nicht so schnell zu knacken sind. Oft lässt sich sogar die Position des Rades feststellen – falls man mal vergessen hat, wo es steht.

Zunächst klingt diese Variante recht sicher, allerdings muss man aufpassen, dass man sich dem Rad nicht ungewollt nähert – dann ploppt das Schloss unfreiwillig auf und ist leichte Beute für Diebe.

Übrigens: Wer sein Handy mal vergisst, kann bei manchen Systemen das Schloss durch einen vorher festgelegten Code öffnen. Möchte man sein Rad gern verleihen, kann einem Freund auch einfach ein Code zugeschickt werden. Ganz ohne Aufwand.

Rad mit BitLock Schloss

Copyright: BitLock | bitlock.co

Das smarte Schloss gibt es derzeit von Anbietern wie, Noke U-Lock, Skylock, Bitlock oder LINKA.

Über das Velocate-Prinzip haben wir bereits berichtet: Ein GPS-Sender ist in einem handelsüblichen Rücklicht verbaut und auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Um den Sender unschädlich zu machen, muss das Rücklicht entfernt werden.

Velocate Produktbild

Copyright: Velocate | velocate.eu

Gerade Gelegenheitsdiebe machen sich diese Mühe nicht, sodass das Rad nach einer unfreiwilligen Tour wiedergefunden werden kann. Da der Alarm bereits mit dem unberechtigten Entwenden des Pedelecs beziehungsweise Fahrrads aktiviert wird, ist die Chance groß, schnell eingreifen zu können, sodass weder Rad noch Rücklicht zu Schaden kommen.  Es wurden bereits erste Erfolge mit Velocate erzielt. Allerdings aktiviert sich der Alarm auch, wenn das Rad einfach mal umkippt. Nun, besser einmal zu viel, als zu wenig.

Auch zum „insect“ haben wir bereits einen ausführlichen Beitrag veröffentlicht. Das insect soll am Rahmen befestigt werden und funktioniert via Bluetooth. Wird das Bike vorwärts bewegt, erhält der Besitzer sowie alle Mitglieder der FahrradJäger-Community aus der Umgebung einen Alarm auf das Handy.

Daher kann nicht nur der Besitzer, sondern jedes Mitglied der Community dem Dieb auf die Schliche kommen. Was im Prinzip toll klingt, benötigt allerdings eine Mitgliederzahl, damit das System funktioniert. Es bleibt abzuwarten, wie das System sich letztlich durchsetzen wird.

insect von FahrradJäger

Copyright: FahrradJäger |fahrradjaeger.de

Auch die smarten „Connected Cycle“-Pedale sollen das Rad vor Diebstahl schützen. Das Befestigen soll ebenso einfach wie das Anbringen handelsüblicher Pedale sein. Die Pedale verfügen über einen GSM-Sender (Ortung), eine eigene Internetverbindung und schicken alle verfügbaren Statistiken und Daten in eine Cloud. Dort können sie über eine App abgerufen werden.

Connected Cycle Pedale

Copyright: Connected Cycle | connectedcycle.com

Die Pedale schlagen Alarm, sobald das Rad nicht sachgemäß bewegt wird. Sie versorgen sich selbst mit Energie und müssen daher nicht aufgeladen werden.

Geplant: Ende 2016

Der Trackimo ist eine vergleichsweise günstige Alternative zu Velocate oder dem insect. Hierbei kann das Rad ebenfalls per GPS (integriert) gefunden werden. Man bringt es unter dem Fahrradsattel an und muss es zum Aufladen allerdings abnehmen. Es wird via Klebestreifen, Klettband und Magneten befestigt und kann daher relativ leicht entfernt werden.

Das Trackimo-System kann auch als personal GPS-Tracker verwendet werden. Ob es allerdings erwünscht ist tatsächlich Personen zu verfolgen, ist fragwürdig:

Sherlock“ ist eine Art Gummifinger, der in den Lenker eingeführt wird. In seinem Kopf befindet sich ein GPS-Modul, welches die Position auf fünf Meter genau ermittelt. Das Gummiteil wird einfach in den Lenker geschoben und mit einem Spezialschlüssel abgeschlossen. Es ist absolut unsichtbar für Fahrraddiebe.

Sherlock Diebstahlsicherung

Copyright: Sherlock | sherlock.bike

Sobald die Handy-App aktiviert wird, sendet Sherlock eine Alarmmeldung, sobald das Rad unberechtigterweise bewegt wird. Durch das Tracking-System kann das gestohlene Rad auch bequem auf dem Handy nachverfolgt und im Bestfall gefunden werden.

Neben dem GPS-Modul ist auch eine SIM-Karte integriert, um die Internetverbindung gewährleisten zu können. Bisher kann es mit Android-, sowie iOS-Systemen benutzt werden. Die Verbindung zum Handy wird über Bluetooth 4.0 realisiert. Da sich Sherlock nicht selbst aufladen kann, muss es via Mini-USB-Kabel an eine Stromzufuhr angeschlossen werden. Der Akku hält laut Hersteller bis zu einer Woche.

Aktuell befindet sich Sherlock noch in der Crowdfunding-Phase. Sollte die Zielsumme erreicht werden, wird Sherlock sicherlich bald den Markt erobern.

Geplant: Ab Januar 2017

LINKA ist ein automatisch entsperrbares Fahrradschloss, das direkt am Fahrradrahmen montiert wird. Ein Schlüssel ist nicht nötig, denn das Schloss erkennt, wenn man sich mit dem Smartphone nähert und entriegelt sich automatisch. Wer eine Vorliebe für Zahlencodes hat, kann alternativ einen 4-stelligen Code zum Entsperren festlegen.

Machen sich Fahrraddiebe ans Werk, lässt eine 100dB-Sirene diese zurückschrecken. Außerdem wird eine Nachricht mit einer akuten Diebstahlwarnung an das Smartphone gesendet. Wer zusätzlich Diebstahl-Vorsorgen betreiben möchte, kann sich in der App von LINKA informieren, in welchen Regionen die Diebstalgefahr besonders hoch ist.

Das angeblich leichteste Fahrradschloss der Welt wiegt gerade einmal 1,1 Kilogramm. Das Litelok® erfüllt trotz seines Fliegengewichts alle internationalen Qualitätsstandards und ist deshalb mit der höchsten Sicherheitsstufe ausgezeichnet worden. Außerdem verliert das Schloss laut Hersteller keine Flexibilität durch das geringe Gewicht, sodass man das Fahrrad einfach abschließen kann – egal ob an einer Straßenlaterne oder einem Baumstamm.

Ihr glaubt uns nicht? Vielleicht kann euch ja das Video überzeugen. Wir finden es richtig cool 🙂

Auf dem Markt sprießen die Tracking-Systeme gerade aus dem Boden.

  • Weitere Möglichkeiten das Pedelec vor Diebstahl zu sichern, beziehungsweise anschließend wiederzufinden bietet beispielsweise auch Velotrack an.
  • Das Troja Bike-System funktioniert via GPS und wurde als Kickstarter-Projekt finanziert, sodass es demnächst in Serie gehen wird.

Fahrrad umrüsten

Dieses Rad soll sich an beinahe jedes beliebige Fahrrad anbauen lassen. Im Copenhagen Wheel enthalten sind Motor, Batterien, Sensoren, ein Kontrollsystem und eine Wireless-Verbindung, die eine Verknüpfung zum Smartphone erlaubt. Das Wheel soll sich den Bewegungen des Fahrers anpassen, sodass die Trittkraft effektiv umgesetzt werden kann. Die Motorunterstüzung wird einfach entsprechend angepasst. Über die App lässt sich das Rad übrigens auch abschließen, sodass es im Falle eines Diebstahls nicht fortbewegt werden kann.

Das Copenhagen Wheel

Copyright: Michael D. Spencer | superpedestrian.com

Mit dem Copenhagen-Wheel lässt sich das Fahrrad kinderleicht zu einem E-Bike umbauen, welches mit einer Höchstgeschwindigkeit von gut 25 km/h unterwegs ist. So entspricht es auch den Vorgaben eines Pedelecs und kann (theoretisch) ohne weitere Pflichten genutzt werden. Es steht zur Diskussion, ob es tatsächlich auf dem deutschen Markt erlaubt ist. Einige Stimmen behaupten, ja, andere verneinen dies. Fakt ist, dass der Projektleiter in einem Interview ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass das Rad nur bis zu 25 km/h unterstützt, um den deutschen Vorgaben zu entsprechen. Wir gehen demnach davon aus, dass das Wheel zugelassen ist, da auch weitere Quellen davon berichten.

Nachteilig ist die eher begrenzte Reichweite von 50 Kilometern.

Mit dem FlyKly-Umbausatz kann das Fahrrad ähnlich wie beim Copenhagen-Wheel zum Pedelec aufgewertet werden. Das Hinterrad des Fahrrads wird einfach durch das Smartwheel ersetzt, ganz ohne Kabel verlegen zu müssen. Im Nachrüst-Kit enthalten ist eine Smartphone-Halterung und ein Licht mit integrierter Ladebuchse für das Handy. Damit soll verhindert werden, dass das Smartphone während der Fahrt ausfällt. Der integrierte Diebstahl-Schutz warnt den Besitzer mit einer SMS, wenn das Rad unbefugt entwendet wird. Auch hier ist eine Tracking-Funktion via GPS möglich.

Wir hatten das GeoOrbit Wheel bereits vorgestellt: Es handelt sich hierbei um einen Umbausatz zum E-Bike. Leider ist es mit 32 km/h Höchstgeschwindigkeit zu schnell, um als Pedelec gewertet zu werden. Wer das GeoOrbit Wheel nutzen möchte, muss sich also zunächst eine Zulassung besorgen.

Das neue GeoOrbital Wheel

Statt ein neues E-Bike zu kaufen, kann man mit einem Bausatz auch den jetzigen Drahtesel umrüsten. Das E-Bike-Kit Bikee Bike mit Elektromotor und Akku, soll laut Hersteller in wenigen Handgriffen montiert sein. Wichtig nur: Vorher unbedingt checken, ob das Fahrrad für die Umrüstung geeignet ist. Passt alles, kann man zwischen unterschiedlich leistungsstarken Motoren entscheiden. Los geht‘s bei einem 250-Watt starken Aggregat für 1600 Euro. Wer hierzulande den Umbau vornehmen will, sollte berücksichtigen, dass das selbst zusammengeschraubte Pedelec nur mit einem 250-Watt Motor und maximal 25 km/h Höchstgeschwindigkeit gesetzlich noch als Fahrrad durchgeht. Wer sich für den stärkeren Motor entscheidet, muss spezielle Regelungen beachten, die beim Umbau zum E-Bike gelten.

Bikee-Bike-ebike-kit

Copyright: Bikee Bike srl. | www.bikeebike.com

In unter einer halben Stunde vom Fahrrad zum Pedelec, das soll mit dem Umbausatz von bimoz möglich sein. Bei der Montage müssen lediglich die Pedale abmontieren und der Motor angebracht werden. Im zweiten Schritt sind Akkupack und Bediengerät an Rahmen und Lenker festzuschrauben. Der Hersteller bietet den Umbausatz mit Standard Akku, mit einer Reichweitenangabe von 40-60 km, sowie mit XL-Akku an. Dann soll sogar eine Reichweite von 130-150 km drin sein. Der Bausatz ist außerdem was für Sparfüchse: der Standard Akku kostet umgerechnet knapp 810 Euro und für den XL-Satz zahlt man gerade mal 90 Euro drauf. In Übereinstimmung mit den EU-Richtlinien ist der Umbausatz übrigens auf 250 Watt begrenzt.

Sicherheits-Systeme

Der Verkehrs-Radar überwacht den Verkehr in einem Umkreis von 140 Metern und warnt den Radler, wenn es brenzlig wird. Die Warnung erscheint dann direkt auf dem Navigationsbildschirm, der am Lenker befestigt wird: Der Garmin Varia Radar lässt sich mit geeigneten (!) Fahrradcomputern kabellos verbinden.

Auf dem Display wird die Bedrohungsstufe des herannahenden Fahrzeuges angezeigt. In Gefahrensituationen warnt die integrierte Signalleuchte den Verkehr und wird heller, je näher das Auto kommt. Das Radar ignoriert andere Radfahrer, erkennt aber beispielsweise Motorradfahrer.

Das Radar kann zwar die Gefahr von hinten bannen, jedoch kann es nicht vor dem vorausfahrenden Verkehr oder abbiegenden Autos schützen. Da muss der Radler dann doch noch die Augen offenhalten.

Besonders umfangreich zeigt sich COBI mit mehr als 100 Funktionen. Inbegriffen sind dabei ein Navigationssystem, Bremslicht, eine Diebstahlsicherung sowie weitere Online-Dienste, die die Vernetzung vorantreiben sollen. Die COBI Steuerzentrale wird am Lenker befestigt. Darauf lässt sich wiederum das Smartphone befestigen, welches als Controller dient. Durch den Daumen-Controller muss der Radler die Hand nicht vom Pedelec lassen. Das System wird über eine eigene Batterie versorgt, kann aber auf Wunsch auch an den Dynamo oder einen Akku angebunden werden.

Die Warnung direkt zu Anfang: Diese Lichter sehen total schick aus, sind in Deutschland aber leider nicht zugelassen. Wer damit erwischt wird, muss 25 Euro Strafe zahlen. Da wir aber auch Leser anderer Regionen haben, seien die Revolight Eclipse dennoch erwähnt: Es handelt sich hierbei um Plastikringe mit LED-Lichtern die an den Laufrädern befestigt werden. Mittels Magneten können sie ihre Position bestimmen, so leuchten sie immer nur, wenn sie gerade nach vorne oder hinten gerichtet sind.

Mehr Fahrvergnügen

Mit dem BikeLogger könnt ihr eure zurückgelegte Strecke erfassen. Er berechnet die Kilometeranzahl dabei aus Impulsen des Nabendynamos und dem Radumfang. Also sehr genau. Der Umfang sowie Reifentyp lassen sich via App einstellen. BikeLogger gibt es in verschiedenen Ausführungen: Er kann an der Schweinwerfer-Halterung, oder an der Federgabel angebracht werden.

Das Befestigen ist etwas komplizierter: Das Kabel des Nabendynamos muss aufgetrennt werden, damit der Bikelogger mit Kabelschuhen damit verbunden werden kann. Der Bikelogger erfasst Geschwindigkeit, Trittfrequenz und alle einzelnen Touren.

Kleines Extra: Wird das Rad unerlaubt bewegt, schlägt das Smartphone Alarm, sofern man sich in Bluetooth-Reichweite befindet. Diese ist leider nicht wirklich groß, für den Besuch im Straßencafé reicht es aber aus.

Auch mit dem Wahoo Blue SC lassen sich Strecken aufzeichnen. Allerdings können nur Gesamtstrecken und keine einzelnen Touren abgerufen werden. Mit einer App können Trittfrequenz und Geschwindigkeit angezeigt werden.

Der Wahoo Blue ist aus zwei Sensoren zusammengesetzt und funktioniert via Magneten, die an Speiche und linkem Kurbelarm befestigt werden. Der Wahoo Blue benötigt keine permanente Verbindung zum Smartphone. Nachteil ist, dass der voreingestellte Radumfang in der App nicht verändert werden kann. Die Messung erfolgt also nicht ganz so genau.

Wahoo Blue SC Fitnesstracker

Copyright: wahoo Fitness | de-eu.wahoofitness.com

Mit dem Dynamo Harvester könnt ihr euer Smartphone bequem beim Radfahren aufladen. Verwendet ihr euer Gerät während der Fahrt, so müsst ihr keinen Akku-Verlust befürchten. Weiterhin kann der Harvester die Geschwindigkeit, Höhe und Temperatur für das Smartphone bereitstellen. Mit der „be-on-bike“-App kann auch die Steigung aufgezeichnet werden. Sie zeichnet zudem die GPS-Position des Rades auf.

Wer gerne selbst tüftelt, sollte einen Blick auf den Forumslader werfen. Die Cousins Jens und Sven During haben diesen Selbstbau entwickelt. Das Projekt wird nicht verkauft, allerdings kann ein versierter Handwerker dieses gern nachbauen. Der Forumslader lädt seinen internen Akku ebenfalls am Nabendynamo auf. Mit einer App können Geschwindigkeit, Höhe und der aktuelle Ladestand des Akkus angezeigt werden.

Mehr Informationen findet ihr im Forumslader-Forum.

Der Lenkerring SmartHalo weist mit bunten Leuchtsignalen den Weg und informiert über eingehende Anrufe und Nachrichten. Außerdem werden Kalorienverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit gespeichert. Mit einer 200-Lumen Lampe werden Nachtfahrten zum großen Spaß, zudem ist ein Alarm integriert, um das Rad zu sichern.

Geplant: Juni 2016

Wer während der Fahrt nicht ständig auf das Smartphone schauen möchte (oder aufgrund Witterung nicht kann), wird mit den Smrtgrips glücklich werden. Die Lenkergriffe beinhalten zwei Zylinder mit Vibration. Durch Bluetooth verständigt sich Smrtgrips mit dem Smartphone-Navi: Wenn man links abbiegen muss, vibriert der linke Griff und umgekehrt. Die Smrtgrips App läuft allerdings nur auf Android- oder iOS-Systemen.

Fahrradnavis sind in der Anschaffung nicht gerade ein Schnäppchen. Als Alternative bieten sich kostengünstigere Navigations-Apps fürs Smartphone an. Die Installation der Apps ist häufig kostenlos, wer allerdings Features wie Offline-Nutzung oder eine erweiterte Kartenauswahl haben möchte, muss ein wenig in die Tasche greifen. Was die Qualität angeht, ist von miserabel bis gut alles dabei. Ganz passable Apps sind Komoot und Naviki, die beide für Apple als auch Android verfügbar sind. Komoot ist in Sachen Route mit festen Zielen und City ein guter Navigator. Bei Radtour im Grünem kommt die App nicht so gut weg. Naviki überzeugt hingegen bei Rundtouren, ist allerdings kein Renner bei der City-Navigation. Als Fazit gilt: Für Hobbyradler kann eine App ein preiswerte Alternativ sein. Wer mit dem Rad länger unterwegs ist, sollte besser auf ein richtiges Fahrradnavigationsgerät ausweichen.

Naviki Navigationsapp

Copyright: naviki Navigationsapp| www.naviki.org

Parallel zwei Batterien verwenden, dass ist mit der DualBattery kein Problem mehr. Bosch hat das Bauteil bereits für den Hersteller-Markt eingeführt. Langstreckenradler müssen sich allerdings noch gedulden bis sie den Vorteil nutzen können. Denn Nachrüsten ist keine Option, da nach aktueller Rechtslage der Umbau nicht zulässig ist.

PS: Wie immer gilt, dass wir keinen Anspruch darauf stellen, tatsächlich alle praktischen Alltagshelferlein gefunden zu haben. Ihr kennt noch weitere nützlichen Helferlein fürs Pedelec oder E-Bike? Immer her damit. Gern nehmen wir das Gadget in unseren Beitrag mit auf. Schreibt uns dazu einfach einen Kommentar oder aber eine Mail an redaktion@ebike-on-tour.de