Beitrag von Alexander Dornheim

Immer wieder stoßen wir auf E-Bikes und Pedelecs, die nicht nur durch Ausstattung und Fahrkomfort zu überzeugen wissen, sondern auch mit ausgefallenem Design direkt ins Auge springen. Ein paar besonders auffällige Modelle haben wir nun für euch zusammengestellt. Einige davon sind bereits erhältlich, andere wiederum befinden sich noch in der Entwicklung bzw. sollen bald erscheinen. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Sie sind echte Hingucker!

Diese kunstvollen Bikes sind bereits erhältlich

CRUZ Fiesta Bike

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Edel, robust und imposant – das sind die Vintage Electric Bikes. Ihr Design orientiert sich an Rennmotorrädern, die im frühen 20. Jahrhundert über die amerikanischen Motodrom-Strecken schossen. Das neuere von zwei angebotenen Modellen nennt sich CRUZ und ist ein wahrer Augenschmaus. Von den dicken Reifen über den mit Holz verzierten Rahmen bis hin zu dem braunen Ledersattel – die Optik und Verarbeitung des E-Bikes strahlt durch und durch Hochwertigkeit aus.

Seine Reichweite liegt bei ca. 55 km und die Ladezeit beträgt zwei Stunden – es macht also nicht nur äußerlich etwas her, sondern ist auch für den normalen Alltagsgebrauch geeignet. Auf der Herstellerseite ist es auch nach Deutschland bestellbar.

Spitzing Plus Rad

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Wie ein mächtiges Mountainbike aus der Zukunft kommt das Spitzing Plus des Herstellers M1 daher. Dabei sieht es durch die Farben und geschwungenen Formen sehr modern und elegant aus, ohne dadurch jedoch seine Robustheit zu verschleiern. Erhältlich sowohl als Pedelec als auch S-Pedelec, ist das aus Karbon bestehende Spitzing Plus vor allem auf Off-Road-Abenteuer ausgelegt, obwohl natürlich auch nichts gegen ausgedehnte Stadttouren oder einfach nur Alltagsfahrten spricht. Es ist ausgestattet mit einem kleinen Display auf dem Lenker, das über diverse technische Hilfsmittel und Spielereien verfügt sowie für noch mehr Funktionen mit dem Smartphone verbunden werden kann.
Hier könnt ihr euch näher informieren.
Kingryde - der Ferrari unter den EBikes

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Ein Lamborghini als eBike? Ein Ferrari auf zwei Rädern? Kein Problem! Die eBike-Manufaktur KINGRYDE hat es sich zur Aufgabe gemacht, individuelle eBikes ganz nach den Wünschen und ästhetischen Vorstellungen ihrer Kunden zu realisieren. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: ob Porsche-Design oder FC-Barcelona-Fanbike, alles ist möglich. Auch die technischen Details werden vorher mit den Kunden abgesprochen, Material und Leistungskraft werden individuell angepasst – von 500 Watt bis 10 Kilowatt bietet KINGRYDE in Sachen Geschwindigkeit auf jeden Fall ein sehr breites Spektrum. Die Exklusivität hat natürlich einen gewissen Preis: Mit 8000€ bewegt man sich eher im Einsteigerbereich, für ein richtig feines Bike sollte man eher mit dem Doppelten rechnen.
Bei Interesse findet ihr Designbeispiele und Kontaktmöglichkeiten auf der Homepage des Herstellers.

Auf diese schicken E-Bikes und Pedelecs müsst ihr noch warten

My Esel - Das EBike aus Holz

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Ein Fahrrad mit Holzrahmen – warum eigentlich nicht? My Esel nennt sich das Startup-Projekt aus Linz, das mittlerweile eine sehr erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich gebracht hat. Herausgesprungen ist dabei mit dem Elektro-ESEL auch eine E-Bike-Variante des Holzfahrrads. Der Holzrahmen sieht dabei nicht nur sehr schick aus, sondern bietet laut Erfinder auch hohen Komfort, optimale Performance und Langlebigkeit. Besonders interessant ist bei dem Projekt, dass jedes Fahrrad individuell auf seinen Fahrer zugeschnitten wird: Mittels einer speziell entwickelten Software wird man sein Wunschfahrrad nämlich vor dem Kauf erst einmal designen und auf seine Maße sowie Vorlieben anpassen können.  
Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite.

Einfach mal zurücklehnen und anstatt zweier Räder gleich auf vier setzen. Mit dem fourWHEELER, der sich als Konzept gerade beim wissenschaftlichen, auf Innovation setzenden Verein ]mint[SLOT in Entwicklung befindet, gar kein Problem! Das außergewöhnliche Design ist aber nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal des Vierrad-E-Bikes. So soll das Endprodukt nur als Rahmen ausgeliefert werden und der Verbraucher soll beispielsweise die Räder ausgemusterter, alter Fahrräder anbringen können oder bei Bedarf tiefer in die Tasche greifen und neue, hochwertige Räder anbringen. So lassen sich die Kosten flexibel halten. Gesteuert wird das Ganze per App und noch einige weitere Features sind in Planung.

Cyclotron Rad

Copyright: cyclotronbike.com | Cyclotron Bike

Was hat zwei Räder und leuchtet wie ein Ufo im Dunkeln? Das just erfolgreich via Kickstarter finanzierte Cyclotron! Von den Entwicklern als fortschrittlichstes Fahrrad der Welt beworben, wird es über viele technische Features verfügen und komplett per App steuerbar sein – es handelt sich bei ihm also um ein „Smart Bike“. Dabei wird unter anderem die Gangschaltung elektronisch gesteuert und auch die Beleuchtung des Cyclotron wird automatisch von einem Lichtsensor gesteuert, der sich dem Tageslicht anpasst. Am auffälligsten ist aber wohl die Tatsache, dass keinerlei Speichen bzw. Naben zu sehen sind – das weltweit erste kommerzielle Rad, das diese Technologie nutzt. Und die Fahrradpumpe kann man auch gleich weglassen, denn die Reifen funktionieren ganz ohne Luft. Den freien Raum innerhalb der Räder wird man unter anderem für Gepäck nutzen können – oder aber den optionalen E-Motor, der aus dem Cyclotron voraussichtlich ein solides S-Pedelec machen wird.

Genauere Infos findet ihr auf der Seite der Kickstarter-Kampagne. Vorbestellungen werden auf der Indiegogo-Seite entgegengenommen.

In einem sehr futuristisch anmutenden Design kommt das S-Pedelec No1 des niederländischen Herstellers Gazelle daher. Dabei geht es keineswegs nur darum, optisch Eindruck zu schinden, sondern vor allem Funktionalität steht bei dem Konzept im Vordergrund. Mit einem aus Karbon bestehenden Rahmen wiegt das No1 nicht mehr als 26 kg und bietet dabei eine Unterstützung bis zu 45 km/h. Darüber hinaus weiß insbesondere die Reichweite mit maximal 180 km zu überzeugen. Gesteuert werden die Funktionen des S-Pedelecs via App – passenderweise lässt sich das Smartphone bequem auf dem Lenker positionieren. Leider gilt beim No1: nur gucken, nicht fahren – denn als Konzept-Bike wird es wohl nie seinen Weg in den Handel finden. Aber wer weiß, welche Modelle es in Zukunft inspirieren wird! Die Details zum No1 findet ihr auf der Webseite des Herstellers
 

Wir suchen außergewöhnliche E-Bike und Pedelec Designs

Natürlich müsst ihr kein „Rad von der Stange“ kaufen und könnt euer Pedelec beliebig und nach eigenen Wünschen zusammenbauen. Es gelten die gleichen Regeln, wie bei normalen Fahrrädern: Optisch ist alles erlaubt, was „verkehrstauglich“ ist. Biker Jan hat es mit seinen wunderschönen Custombikes ja bereits vorgemacht.

Wenn ihr selber an eurem Zweirad Hand anlegen und es optisch „pimpen“ möchtet, solltet ihr beachten, dass Pedelecs im Aussehen beliebig verändert werden dürfen, es bei E-Bikes allerdings rechtliche Vorgaben zu beachten gilt! Auch beim Kauf eines „fertigen Custombikes“ solltet ihr darauf achten, dass das E-Bike den rechtlichen Normen entspricht. Sonst ist der Fahrspaß ganz schnell vorbei. Individuelle Bikes auf Bestellung könnt ihr beispielsweise bei der Pimpfactory anfertigen lassen.

Und jetzt seid Ihr dran! Kennt Ihr noch weitere Hersteller mit außergewöhnlichen Designs? Wir freuen uns über Eure Links und nehmen die Räder gern in unsere Auflistung mit auf. Oder habt Ihr vielleicht selbst ein tolles Custombike gebastelt, welches Ihr gern vorstellen möchtet? Wir bieten Euch die Möglichkeit, unseren Blog als „Laufsteg“ für euer Herzstück zu nutzen. Schreibt uns einfach einen Kommentar oder eine Mail an: redaktion@ebike-on-tour.de.